Linsenarten

Konkave Kontaktlinsen

Jede Sehschwäche bedarf natürlich zuerst einer genauen Analyse vom Augenarzt. Wenn der Augenarzt nun festgestellt hat, dass der Patient an einer Kurzsichtigkeit leidet, dann wird er ihm eine passende Sehhilfe verschreiben. In der Regel wird das natürlich zuerst einmal eine Brille sein. Die Gläser der Brille werden nun genau nach der Sehstärke des Kurzsichtigen ausgewählt. Dabei wird im Falle einer Kurzsichtigkeit allerdings keineswegs nur auf die Stärke der Gläser geachtet, welche die Sehschwäche ausgleichen sollen. Bei einer vorliegenden Kurzsichtigkeit müssen die Gläser einer Brille konkav geschliffen sein. Das bedeutet, dass die Gläser eine negative Brechkraft des Lichtes besitzen müssen. So wird gewährleistet, dass der Betroffene die Gegenstände, die sich in der Entfernung befinden wieder scharf erkennen kann. 

Und genau wie es konkave Gläser für Brillen gibt, gibt es auch konkave Kontaktlinsen. Das bedeutet, dass man mit seiner Kurzsichtigkeit keineswegs auf das Tragen eine Brille angewiesen ist. Diese konkaven Kontaktlinsen werden auch als Minuslinsen bezeichnet. 

Wer nun denkt, konkave Kontaktlinsen würden sich auf der Hornhaut anders anfühlen wie andere Kontaktlinsen, der irrt. Die konkaven Kontaktlinsen fühlen sich im Auge genau wie jede andere Linse an. 

Jedoch eignet sich nicht jedes Auge zum Tragen von Kontaktlinsen. Wenn der Augenarzt nun also eine Kurzsichtigkeit festgestellt hat, dann ist es nicht immer gesagt, dass Kontaktlinsen (in diesem Fall konkave Kontaktlinsen) immer die bessere Wahl sind. Deshalb sollte man sich vor dem Verwenden von Kontaktlinsen immer gut von seinem Augenarzt beraten lassen. Das Tragen von Kontaktlinsen kann nämlich bei einigen Menschen zu Komplikationen, zum Beispiel schmerzhafte Entzündungen der Augen, führen.