Linsenarten

Harte Kontaktlinsen

Harte Kontaktlinsen haben den Vorteil, dass diese von einem Augenarzt genau an die Fehlsichtigkeit der Betroffenen Person angepasst werden. Das bedeutet auch, dass die Linsen ganz individuell an jedes der beiden Augen angepasst werden. Denn oftmals ist es ja so, dass auf den beiden Augen die Sehschwäche unterschiedlich stark ausgeprägt ist. 

Diese individuell angepassten harten Kontaktlinsen können dann meist ein Jahr oder auch länger getragen werden. Harte Kontaktlinsen werden daher auch als Jahreslinsen bezeichnet. Ein weiterer Vorteil der sich daraus ergibt ist, dass man über die gesamte Tragezeit hinweg immer eine perfekte Sicht hat. Diese harten Kontaktlinsen müssen dann häufig erst wieder ersetzt werden, wenn sich die Sehfähigkeit der Augen verändert hat. 

Ein Nachteil von harten Kontaktlinsen ist der, dass diese Linsen einen kleineren Durchmesser haben als weiche Kontaktlinsen. Und zusammen mit der Tatsache, dass die harten Kontaktlinsen starr auf der Hornhaut aufliegen und sich dieser nicht anpassen, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man die Kontaktlinse unter Umständen auch einmal aus dem Auge verliert. Wer als gerne regelmäßig Sport macht, für den sind die harten Kontaktlinsen weniger gut geeignet. Außerdem ist die Gewöhnungsphase für den Träger von harten Kontaktlinsen länger als bei einer weichen Linse.

Harte Kontaktlinsen, oder Jahreslinsen, bedürfen einer gründlichen Pflege. Schließlich wird hier ein einziges Paar Kontaktlinsen über einen sehr langen Zeitraum verwendet. Bei unzureichender Pflege und Säuberung der Kontaktlinsen kann es am Auge zu Entzündungen oder Infektionen kommen. Allerdings haben die harten Kontaktlinsen auch hier wieder einen Vorteil gegenüber weichen Kontaktlinsen. Die harten Kontaktlinsen nehmen keine Giftstoffe aus der Umwelt auf und sind auch bei der Säuberung viel einfacher zu handhaben.