Linsentypen

Einweglinsen

Kontaktlinsen werden seit Jahren bei Personen mit einer Sehschwäche immer beliebter. Das ist natürlich nicht ganz ohne Grund so. Zum einen ist es ja nun mal so, dass nicht jeder mit so einem „Nasenfahrrad“ in seinem Gesicht zufrieden ist. Oftmals werden die Brillen als störend (Druckstellen auf der Nase und hinter den Ohren) empfunden. Das ist besonders bei Brillen die eine Fehlsichtigkeit im hohen Dioptrienbereich korrigieren sollen der Fall. Des Weiteren macht so eine Brille seinen Träger auch nicht immer unbedingt attraktiver. Schließlich stellt man ja so auch offen seine „Sehbehinderung“ zur Schau. Deswegen wird die Brille von einigen Betroffenen auch zu besonderen Anlässen (eine Party, Verabredungen,…) aus Eitelkeit nicht getragen. Da wird eine Einschränkung beim Sehen dann schon mal in Kauf genommen. Das muss aber gar nicht sein. Eine gute Alternative für Brillenträger, die hin und wieder auf das Gestell im Gesicht verzichten wollen, sind die Einweglinsen. 

 

Einweglinsen sind weiche Kontaktlinsen, die von ihrem Träger nur einmal getragen werden. Die Tragedauer dieser Einweglinsen liegt bei etwa 16 Stunden. Man kann sie also den ganzen Tag hinweg tragen und nimmt sie dann am Abend wieder aus den Augen heraus. Die Einweglinsen eignen sich besonders gut für das Tragen beim Sport und sind auch im Urlaub eine gute Alternative zur Brille. 

 

Einweglinsen werden meistens in Packungen mit je 30 oder 90 Linsenpaaren (auch Tages- oder Monatslinsen genannt) verkauft. Wer sich allerdings dafür entscheidet, regelmäßig und dauerhaft Kontaktlinsen zu tragen, der ist besser damit beraten auf Jahreslinsen umzusteigen, da die Kosten hierfür auf Dauer niedriger sind. 

 

Ein weiterer Vorteil von Einweglinsen ist, das man für diese Kontaktlinsen keinerlei Pflegeaufwand zu betreiben hat. Schließlich wird jedes Linsenpaar nur einmal getragen.