Linsentypen

Verbandlinsen

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Kontaktlinsen. All diese Kontaktlinsen, oder zumindest die meisten von ihnen, haben einen ganz bestimmten Zweck zu erfüllen. Das Tragen von Kontaktlinsen soll im Prinzip die Sehschwäche (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit)ihres Trägers ausgleichen. Dies tun Kontaktlinsen auf dieselbe Art und Weise wie eine Brille, nur das dem Betroffenen das Tragen eines oftmals unschönen Gestells im Gesicht erspart bleibt. Es gibt mittlerweile auch ein recht großes Angebot an Kontaktlinsen, die ausschließlich der Eitelkeit ihrer Träger dienen. Mit diesen bunten Kontaktlinsen, die meistens absolut keinen Einfluss auf das Sehvermögen des Trägers haben, kann die Augenfarbe verändert werden. Neben all diesen mehr oder minder sinnvollen Kontaktlinsenarten gibt es auch noch die so genannten Verbandlinsen. 

 

Verbandlinsen sind, wie man aus ihrem Namen schon recht gut schließen kann, eine Art Verband für das Auge. Die Verbandlinsen sind sehr dünn und außerdem sind die Verbandlinsen besonders dünn. Verbandlinsen kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Verletzung am Auge vorliegt. Wenn zum Beispiel die Hornhaut am Auge, zum Beispiel durch einen Unfall, verletzt worden ist, dann wird der Augenarzt eine Verbandlinse einsetzen. Diese Verbandlinsen helfen dem Auge dabei wieder zu heilen. Außerdem schützen sie das verletzte Auge davor sich zu entzünden, da die Kontaktlinse verhindert, dass Schmutz oder ähnliches in die „Wunde“ im Auge gelangen können. So eine Verbandlinse kann bis zu einem Monat ununterbrochen im Auge verbleiben. 

 

Diese besonders dünnen Verbandlinsen werden oftmals auch für Personen verwendet, die sich ihre Augen mit dem Laser haben operieren lassen. Auch hier soll die Verbandlinse das Auge nach diesem Eingriff bei der Heilung unterstützen und Infektionen verhindern.